Don Juan, memoria amarga de mí
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Inhalt
Ein alter, hilfloser und dem Tod naher Don Juan verbringt seine letzten Tage in einem Kloster, gepflegt von einem jungen Mönch, der von den Freuden des Lebens nichts weiß. Mit seiner Vergangenheit konfrontiert, begegnet der legendäre Verführer – einst Sinnbild absoluter Individualität – dem Tod und entdeckt Gefühle, die er nie kannte: Abhängigkeit, Angst, Reue. Miquel Gallardo spielt allein auf der Bühne den Mönch und führt drei lebensgroße Puppen, in einer ständigen Verdopplung vor den Augen des Publikums. Der Text von Gallardo und Paco Bernal ist eine freie Fassung nach Tirso de Molina, José Zorrilla, Molière und Josep Palau i Fabre. Uraufgeführt von der katalanischen Kompanie Pelmànec beim Festival Titirimundi in Segovia 2009.
Hintergrund und Wissenswertes
Die drei lebensgroßen Puppen – darunter der alte Don Juan – wurden von Martí Doy gebaut und werden von Miquel Gallardo, der zugleich den Mönch spielt, offen sichtbar geführt; diese ständige Verdopplung zwischen Schauspieler und Figuren hoben Kritiker als technisches Kunststück der Inszenierung hervor. Regie führte María Castillo, die für diese Arbeit den zweiten Preis beim 14. Certamen de Directoras de Escena in Torrejón de Ardoz erhielt. Als das Stück im Dezember 2010 die Sala Beckett in Barcelona erreichte, hatte es bereits rund 80 Vorstellungen in Katalonien und Spanien hinter sich. Bühne: Xavier Erra, Licht: Fiorella Giudicessi, Musik: Pep Pascual, Kostüme: Susana Santos und Roser Puig, Videoprojektionen: Armand López. Pelmànec griff dasselbe Format – ein Schauspieler mit lebensgroßen Puppen – später in Diagnóstico: Hamlet (2011) wieder auf.
Puppenspieler
Miquel Gallardo
Figurengestaltung
Martí Doy
Figurentheater und Produktionsfirmen
Companyia Pelmànec
Figurenbau
Martí Doy
Regie
María Castillo
Drehbuch
Miquel Gallardo, Paco Bernal
Besetzung
Miquel Gallardo
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