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Film 1953 81 min

Lili

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Inhalt

Mitglieder einer Zirkustruppe „adoptieren“ Lili Daurier, als sie in einer fremden Stadt strandet. Der Zauberer, der ihr zuerst zu Hilfe kommt, hat bereits romantische Verwicklungen und hält sie für ein kleines Mädchen. An wen kann sie sich wenden, wenn nicht an die Puppen, denen sie ihre Sorgen vorsingt, während sie vergisst, dass es Puppenspieler gibt? Eine Menschenmenge versammelt sich um Lili, während sie singt. Der Zirkus hat eine neue Nummer. Sie hat jetzt einen Job. Wird sie das bekommen, was ihr Herz begehrt?

Hintergrund und Wissenswertes

Der Film „Lili“ aus dem Jahr 1953 basiert auf Paul Gallicos Kurzgeschichte „The Man Who Hated People“ von 1950, die von der beliebten Fernseh-Puppenshow „Kukla, Fran and Ollie“ von Burr Tillstrom inspiriert wurde. Im Film kommuniziert der Puppenspieler Paul Berthalet (gespielt von Mel Ferrer) mit Lili durch vier Handpuppen: Carrot Top (ein frecher rothaariger Junge), Reynardo (ein schlauer Fuchs), Marguerite (eine eitle Ballerina) und Golo (ein feiger Riese). Diese Puppen sind zentral für die Handlung, da Paul, ein ehemaliger Tänzer, der durch eine Kriegsverletzung verkrüppelt ist, seine Gefühle und seine Liebe zu Lili nur durch sie ausdrücken kann. Lilis natürliche Interaktion mit den Puppen, bei der sie sie wie echte Menschen behandelt, wird zum wertvollsten Teil der Puppennummer des Karnevals. Die Puppen wurden von den Kabarett-Puppenspielern Walton und O'Rourke kreiert und gespielt, nicht von Mel Ferrer. Der Film ist bemerkenswert dafür, wie die Puppensequenzen als emotional reale Beziehungen behandelt werden, und Leslie Carons Fähigkeit, natürlich mit ihnen zu interagieren, ist der Schlüssel zum Erfolg des Films.

Puppenspieler

Mel Ferrer

Regie

Charles Walters

Drehbuch

Helen Deutsch, Paul Gallico

Besetzung

Leslie Caron, Mel Ferrer, Jean-Pierre Aumont, Zsa Zsa Gabor, Kurt Kasznar, Amanda Blake, Alex Gerry, Ralph Dumke, Wilton Graff, George Baxter, Eda Reiss Merin, Reginald Simpson, George Davis, Mitchell Lewis, Fred Walton, Jeannine Ducasse, Claude Guy, Richard Grayson, Charles Walters, Dorothy Jarnac

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