Jeff Dunham: Talking Heads
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Inhalt
Ein Bauchredner, der Arenen füllt und seine eigenen Puppen von Hand baut, ist eine richtige Dokumentation wert, und dies ist sie. Archivmaterial, exklusive Fotos und Interviews mit Howie Mandel und Jay Leno zeichnen den Weg von einem Achtjährigen, der vor einem Spiegel übt, bis hin zu einem der beständigsten Headliner der Live-Comedy nach. Was dabei zum Vorschein kommt, ist das Porträt eines Menschen, für den Handwerk und Auftritt schon immer untrennbar miteinander verbunden waren.
Hintergrund und Wissenswertes
Dunhams Beziehung zum Bauchreden begann zu Weihnachten 1970, als er im Alter von acht Jahren eine Mortimer Snerd-Puppe erhielt. Er brachte sich das Handwerk durch Bibliotheksbücher und stundenlanges Üben vor dem Spiegel selbst bei, ohne formale Ausbildung im Puppenspiel. Im Laufe der Zeit baute er eine Reihe von Charakteren auf, die zu festen Größen der Mainstream-Comedy geworden sind: Walter, der mürrische alte Mann, das hyperaktive lila Wesen Peanut, der bierliebende Redneck Bubba J, der inkompetente Selbstmordattentäter-Skelett Achmed the Dead Terrorist und José Jalapeño on a Stick – eine sprechende Jalapeño mit Sombrero, die die Besonderheit aufweist, die erste Puppe zu sein, die Dunham vollständig selbst konstruiert hat.
Was Dunham in der modernen Geschichte des Puppenspiels auszeichnet, ist sein Bestehen darauf, sowohl zu bauen als auch aufzutreten. Seine Figuren beginnen als Tonskulpturen, durchlaufen den Formenbau und werden mit dem Einbau der internen Mechanik fertiggestellt, die die Mund- und Augenbewegungen steuert. Für spätere Charaktere zog er professionelle Effektfirmen für die Formgebungsphasen hinzu, aber Design und Mechanik blieben in seinen Händen. Dieses Engagement für den gesamten Konstruktionsprozess ist ein prägendes Element seiner künstlerischen Identität.
Regie
Erica Hanson
Besetzung
Jeff Dunham, Judd Apatow, Gary Brightwell, Johnny Carson, Audrey Elena Dunham, Glenn Gaines, Jay Leno, Howie Mandel, Bill O'Reilly, Jerry Seinfeld, Garry Shandling
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